Beratung

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Drachenherz Marburg

Drachenherz ist ein Arbeitszweig der Suchtberatungsstelle Marburg-Frankfurt des Blaues Kreuz in Deutschland e. V. Unsere Angebote richten sich an Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien sowie an deren Eltern und Bezugspersonen. Kinder aus suchtbelasteten Familien finden in ihren Familien eingeschränkte Entwicklungsbedingungen vor. Je nach Ausprägung entstehen hierdurch vielfältige psychische Belastungen und Entwicklungshemmnisse, bis hin zum Risiko einer späteren Sucht- und/oder psychischen Erkrankung. Unsere Arbeit basiert auf dem Personzentrierten Konzept, welches entwicklungsfördernd und präventiv wirkt.

Für Kinder und Jugendliche

Kinder im Alter ab vier und Jugendliche bis 18 Jahren haben bei Drachenherz die Möglichkeit, sich mit der elterlichen Suchterkrankung und den damit verbundenen individuellen Folgen auseinanderzusetzen. Dies geschieht in Form von wöchentlichen Einzelsitzungen und begleitenden altersspezifischen Gruppen.

Für Eltern/Bezugspersonen

Uns ist wichtig, sowohl einzelne Familienmitglieder als auch die Familie als Ganzes zu fördern. Daher bieten wir begleitend zur Beratung der Kinder und Jugendlichen turnusmäßig Elterngespräche an. Diese dienen dazu, positive Entwicklungen, aber auch mögliche Problembereiche des Kindes zu thematisieren, die Eltern über Entwicklungsmöglichkeiten zu beraten und familiäre Veränderungen einzuleiten.

Für die gesamte Familie

Nicht selten stellen Eltern als Folge ihrer Erkrankung fest, dass sie den Zugang zu ihrem Kind verloren haben und das Schuld-, Scham- und Versagensgefühle die Wiederbelebung der Beziehung erschweren. Hierbei bieten wir Unterstützung in Form von unterschiedlichen Arten der Familienberatung an.

Unsere Beratung unterliegt der gesetzlichen Schweigepflicht und ist kostenlos.

Weitere Mitarbeiter

Kathrin Schlötterer

Diplom-Psychologin, in Ausbildung zur Psychotherapeutin

Judith Klingelhöfer-Eckhardt

Diplom-Sozialpädagogin, Motologin M.A., Systemische Beraterin (DGSV)

Kontakt

Drachenherz Marburg
Wilhelmstraße 8a
35037 Marburg

Fon: 06421-23181
Fax: 06421-23182
Mail: drachenherz@blaues-kreuz.de
Web: zur Webseite

Stefan Stark

Diplom-Pädagoge, Personzentrierter Kinder- und Jugendlichentherapeut (GwG)

Fachstelle für Suchtprävention Lippe

Die Fachstelle für Suchtprävention befindet sich in gemeinsamer Trägerschaft des Blaukreuz-Zentrums Lippe und der Drogenberatung e. V. in Lippe und prägt seit 1994 die suchtvorbeugende Arbeit im Kreis Lippe maßgeblich mit.

Die Schwerpunkte der Arbeit veränderten sich aufgrund von neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen in den vergangenen Jahren deutlich, sodass die Fachstelle ihre Tätigkeit immer wieder neu ausrichten und gestalten konnte. Heute liegt der Fokus auf der Integration von Verhaltens- und Verhältnisprävention, was sich in der praktischen Arbeit in vielfältigen Fortbildungen für erwachsene Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen und dem Schwerpunkt „Vernetzung“ ausdrückt. Sucht beginnt im Alltag, Suchtvorbeugung auch! Deshalb ist auch Öffentlichkeitsarbeit eine notwendige Voraussetzung einer effektiven und wirksamen Präventionsarbeit.

An unserer Arbeit schätzen wir besonders die Vielfältigkeit der Einsatzmöglichkeiten und die große Herausforderung, Menschen für Suchtprävention und Gesundheitsförderung zu sensibilisieren und zu begeistern.

Kontakt

Fachstelle für Suchtprävention Lippe
Hermann-Löns-Str. 9a
32105 Bad Salzuflen

Fon: 05222-6914
Fax: 05222-17532
Mail: nickel@bkz-lippe.de
Web: www.bkz-lippe.de

Holger Nickel

Dipl.-Sozialarbeiter, Systemischer Familientherapeut

Kinder und Jugendsuchthilfe Coburg

Unsere intensive Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und ihren suchtkranken Eltern ermöglicht es, gute Erfolge im Umgang mit der Abhängigkeit zu erzielen und eine Veränderung in bestehenden krankhaften Rollensystemen zu erwirken. Die drei Hauptsäulen unserer Arbeit sind:

Einzelbetreuung

Als individuelles Angebot für Kinder und Jugendliche: Beziehungsangebot und bedarfsgerechte Förderung, z. B. Stärkung sozialer Kompetenzen, Vermittlung von Alltagskompetenzen, Wissenserweiterung (Suchtkrankheit und eigene Rolle), Ressourcenförderung (z. B. eigene Stärken erkennen und ausbauen, Kontakte initiieren und halten).

Eltern- und Familienarbeit

Bei der Elternberatung stehen Erziehungsfragen, das Aufarbeiten der Suchtgeschichte, Psychoedukation etc. im Mittelpunkt. Bedeutsam ist, dass Eltern einen Platz für ihre eigenen Probleme erhalten, z. B. hinsichtlich Beziehungsproblematik, Umgang mit Suchterkrankung und Schuldgefühlen gegenüber den Kindern.

Gruppenangebote für Kinder und Jugendliche

Neue Verhaltensweisen können erlernt werden, mit denen sie experimentieren und die sie erleben und erfahren können. In verschiedenen, thematischen Modulen können Kontinuität und Zuverlässigkeit sowie Gemeinschaftsgefühl erlebt und Vertrauen aufgebaut werden. Ein geschützter Rahmen für die Verarbeitung der Belastung durch die elterliche Suchterkrankung steht zur Verfügung. Präventionsveranstaltungen für Schüler und Auszubildende in Zusammenarbeit mit der Polizei und dem Gesundheitsamt, Multiplikatorenschulung, Offene Sprechstunde, Gerichtshilfe und Öffentlichkeitsarbeit gehören ebenso zu unseren Arbeitsfeldern.

Leitung/Verantwortung

Michael Köhn

Leiter der Suchtberatungsstelle und des Ambulant betreuten Einzelwohnens Coburg, Diplom Sozialpädagoge (FH)

Kontakt

Psychosoziale Beratungsstelle Coburg    
Gemüsemarkt 1
96450 Coburg

Fon: 09561-90538
Fax: 09561-513480
Mail: l.duesenberg@blaues-kreuz.de
Web: www.blaues-kreuz.de/coburg

Liane Duesenberg

Sozialarbeiterin BA/in Masterausbildung, Hauptverantwortliche für die Kinder- und Jugendsuchthilfe, Prävention, Kindergruppe, Jugendliche