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UNSER ANSATZ

Die Wirkung von Alkohol wird häufig unterschätzt – vor allem von Jugendlichen. bluprevent geht an Schulen und klärt auf. Nicht frontal, nicht mit erhobenen Zeigefinger. Alkohol wird nicht verteufelt. Wir geben Tipps zum vernünftigen Umgang damit. Ermutigung, Annahme, Verständnis und Offenheit sind für uns der Schlüssel zu den Herzen der SchülerInnen und Jugendlichen. 

Das alles geschieht bei bluprevent auf Augenhöhe: kreativ, einfühlsam, spannend, unterhaltsam, bewegend, humorvoll, schockierend, fesselnd, echt.  

In der Alkoholwerbung werden oft Begriffe wie Glück und vor allem Freiheit verwendet. Es wird uns suggeriert, dass der Alkoholkonsum zu mehr Lebensfreude und Ungebundenheit führt. Ein Mensch, der in die Alkoholsucht geraten ist, kann da nur den Kopf schütteln. Tiefste Not und Verzweiflung bestimmt nun das Leben, einhergehend mit einem völligen, sozialen Abstieg. Gebundenheit statt Freiheit – ein Alkoholiker spricht von der Fessel Alkohol. Und kein Alkoholiker kann sagen, wann genau der Moment der Suchterkrankung eingetreten ist. Es ist ein schleichender Vorgang. Wenn man die Abhängigkeit bemerkt, ist es bereits zu spät.
Der Videoclip zeigt auf anschauliche Weise, wie Menschen in die Alkoholsucht geraten, ohne es zu merken. Und er zeigt, wie Alkohol zur Fessel wird, von der man sich alleine kaum noch befreien kann.

Redet man über die Gefahren eines übermäßigen Alkoholkonsums, denken die meisten Menschen an eine mögliche Abhängigkeit vom Suchtmittel Alkohol. Doch das Suchtpotenzial ist nur eine Bedrohung. Gerade bei Jugendlichen lauert die Gefahr im Rausch. Der Alkohol blockiert die Gehirnströme und vernebelt den Verstand. Einfachste Dinge im Bereich des logischen Denkens, der Wahrnehmung oder bei Bewegungsabläufen funktionieren nicht mehr. In den Stunden des Betrunkenseins geraten viele Jugendliche (oder: Menschen) in peinliche oder sogar katastrophale Situationen, die Auswirkungen auf das gesamte Leben haben können. Denken wir nur an Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss.
Was beim Alkoholkonsum genau im Gehirn passiert und welche Phasen wir beim Trinken durchlaufen, sehen sie in diesem Videoclip – anhand von Geschichten und Gegenständen einfach und verständlich erklärt.

Wenn ein Elternteil alkoholabhängig ist, spielen sich oft Dramen in der Familie ab. Und gerade Kinder leiden unter der Alkoholsucht eines oder beider Elternteile. In dieser Geschichte geht es um einen Vater, der durch seine Alkoholsucht seine Kinder vernachlässigt und äußerst aggressiv mit ihnen umgeht. Das bleibt nicht ohne Folgen für die beiden Söhne. Während Tobias selber suchtkrank wird und im Alkoholrausch seinem Leben ein Ende setzt, kann Benjamin nach einem schweren Autounfall mit 1,4 Promille im letzten Moment noch die Reißleine ziehen. Eine wahre und bewegende Geschichte, die sich so oder in ähnlicher Weise überall in Deutschland abspielen könnte – und abspielt!

Alkohol vernebelt nicht nur die Sinne und macht abhängig. Alkohol ist ein Zellgift und kann bei übermäßigem Verzehr zu schweren, körperlichen Schäden führen. In kleinen Mengen und nicht regelmäßig konsumiert, kann unser Körper mit dem Gift fertig werden. Doch rund 9,5 Millionen Menschen haben laut Drogenbericht der Bundesregierung einen gefährlichen Umgang mit Alkohol. Kranken- und Rentenkassen zahlen Unmengen an Geld für die Behandlung von Alkoholikern sowie für die Folgekosten der Sucht.
Dass Alkohol ein Zellgift ist, wird in dem Videoclip erklärt und  durch ein Experiment eindrücklich gezeigt.
Vielleicht gewinnt der Betrachter die Erkenntnis, dass Alkohol besser zum Desinfizieren als zum Verzehr geeignet ist. Oder zu mindestens ab jetzt sehr vorsichtig und respektvoll mit den hochprozentigen Getränken umzugehen…

„Wie, mein Gehirn ist vergleichbar mit der Festplatte von einem Computer?“, fragt eine Schülerin. „Warum kann ich mir dann Mathematik oder Vokabeln so schlecht behalten“? Gute Frage. Fakt ist, unser Gehirn kann sich eine Sache besonders gut merken und sich daran erinnern: an Suchtmittel wie zum Beispiel Alkohol. Informationen dazu speichert unser Gehirn in einer speziellen Datei ab, dem sogenannten Suchtgedächtnis. Und dieses „Gedächtnis“ kann uns das Leben manchmal ganz schön schwer machen, wenn wir nämlich einer Sucht verfallen sind. Das Blaue Kreuz in Deutschland (oder: blu:prevent) hilft Menschen seit 133 Jahren, aus ihrer Sucht herauszukommen. Und warum die Farbe „blau“ da eine besondere Rolle spielt, erfahren sie in diesem Video-Clip.

Als Detlef S. 1997 das erste Mal an meiner Tür klingelte und um Geld bettelte, hätte ich nie gedacht, das dieser obdachlose Säufer 17 Jahre später als „trockener“ Alkoholiker an Schulen gehen und seine unfassbar schlimme Lebensgeschichte erzählen würde. Von umgerechnet 100 Alkoholikern suchen im Laufe ihres Lebens nämlich nur rund 10 Betroffene Hilfe auf und nur 4-5 Personen schaffen es, der Sucht zu entfliehen – so die Statistik. Und es gibt fast 1,8 Millionen Alkoholiker in Deutschland! Doch Detlef hat es geschafft. Als einer der Wenigen. Das macht Mut, keinen Suchtkranken aufzugeben. Und Detlef macht den Schülern Mut, erst gar nicht in eine Suchtabhängigkeit zu kommen. Finger weg von Drogen und vorsichtig und respektvoll mit dem Teufelszeug Alkohol umgehen, so seine bewegende Botschaft.

Offline persönlich vor Ort

UNSER ANSATZ

blu:prevent ist im Bundesland NRW an vielen unterschiedlichen Schulen unterwegs, um dialoggruppengerechten Suchtpräventionsunterricht durchzuführen. Merkmale sind Informationsvermittlung und Aufklärung auf Augenhöhe, Sensibilisierung und Enttabuisierung durch Berichte von Betroffenen, interaktive Spiele und Übungen, Rollenspiele und Storys. 

Ergänzt werden die Präsenzveranstaltungen mit kostenlosen Merchandise-Artikeln, Broschüren und der blu:app inkl. einem Chat-Angebot.

In der Regel kommen zwei blu:prevent-Mitarbeiter zum vereinbarten Zeitpunkt in Ihre Schule/Einrichtung. Pro Schulklasse unterrichten wir drei Schulstunden, die wir mittels Geschichten, soziometrischen Übungen, Kreisspielen, Rauschbrillen, die 1,5 Promille vortäuschen, Experimenten, Rollenspielen und Gegenstandslektionen sehr abwechslungsreich und spannend gestalten, sodass die jugendlichen Teilnehmer mit großem Interesse, Begeisterung, viel Aufmerksamkeit, aber auch mit Betroffenheit am Unterricht teilnehmen.
Beim erstmaligen Einsatz in Ihrer Schule freuen wir uns, wenn SchulleiterIn oder ein/e LehrerIn an unserem Unterricht teilnimmt. So können Sie sich ein Bild von bluprevent machen und entscheiden, ob die Art und Weise unserer Suchtprävention für Ihre Schüler angemessen erscheint und eine weitere Zusammenarbeit gewünscht wird. Generell hat sich aber gezeigt, dass sich die SchülerInnen intensiver einbringen, wenn während der Durchführung die Lehrkräfte nicht anwesend sind.
Um die Lerninhalte und Lernziele unserer suchtpräventiven Unterrichte im Detail zu erläutern, kommen wir auf Wunsch auch gerne für ein Vorbereitungsgespräch an Ihre Schule/in Ihre Einrichtung.

Es bedarf keiner großen Voraussetzungen und Vorbereitungen für unsere suchtpräventiven Unterrichte. So es die Pandemie zulässt, können Sie vorab im Klassenraum einen Stuhlkreis stellen, das war es dann auch schon.
Alle Materialen, die für den Unterricht benötigt werden, bringen wir mit.
Es macht Sinn, das Suchtthema im Vorfeld unseres Besuches im Klassenverband anzusprechen, ist aber für die Durchführung unserer Präventionsveranstaltung nicht notwendig.
Lehrkräfte müssen während der suchtpräventiven Unterrichtsstunden nicht anwesend sein, sind aber herzlich willkommen, wenn es gewünscht wird.

Suchtprävention wird in unserem Land in der Regel von Krankenkassen, Gesundheitsämtern, Stiftungen, Fördervereinen oder von den Schulen selbst gefördert. Wir halten es für sinnvoll, wenn Suchtexperten an die Schulen kommen, die mit "beiden Beinen" im Thema stehen. Für diese Art der Suchtprävention, wie wir sie anbieten, entstehen Kosten. Diese haben wir gestaffelt in einem Merkblatt aufgeführt. 

Diese PDF können Sie sich einfach runterladen und ausdrucken. (PDF hier downloaden)

Wir freuen uns sehr, von Ihnen zu hören. 

Wenn unser Angebot für Sie in Frage kommt, schreiben sie uns einfach eine kurze Mail mit Ihrem Anliegen und den konkreten Tagen oder dem gewünschten Zeitraum für die geplante Suchtprävention an Ihrer Schule. Wir melden uns dann umgehend bei Ihnen, um genaue Zeiten und Inhalte der Suchtprävention mit Ihnen abzusprechen.
Natürlich können Sie uns auch direkt telefonisch kontaktieren.
Sollten wir passende Unterrichtstage gefunden haben, bekommen sie von uns eine Bestätigungsmail und die Suchtprävention kann zum verabredeten Termin beginnen.
Nach Durchführung der Präventionsveranstaltung erhält die Schule dann eine Rechnung mit unseren Kontodaten. (siehe Kosten)

Die Suchtpräventionsarbeit an Schulen wird u.a. gefördert vom DRV Rheinland und der DAK Gesundheit (Bund)

Blaues Kreuz in Deutschland e.V.
DIRK HÖLLERHAGE
Koordinator Schuleinsätze
Telefon: 0178-4076829