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ZOEY

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DAS PROJEKT

 

In dem 40-minütigen fiktionalen Spielfilm geht es um die 14-jährige Zoey, die mit dem Rückfall ihres alkoholkranken Vaters zu kämpfen hat. Der Alltag des Teenagers gerät ins Wanken und sie muss Verantwortung für ihren Vater, ihren 8-jährigen Bruder und sich selbst übernehmen, was nicht ohne Folgen bleibt.

Zoeys Eltern leben getrennt. Sie und ihr jüngerer Bruder wohnen abwechselnd bei ihrer Mutter und ihrem Vater. Der Vater ist Alkoholiker und hat gerade einen stationären Klinikaufenthalt hinter sich. Nach einigen Tagen trinkt er wieder sein erstes Bier. Der Konsum steigt und der Vater kommt seinen Pflichten nicht mehr nach. Er hält sich nicht an Versprechen und stört betrunken eine wichtige musikalische Aufführung seiner Tochter. Zoey schärft ihrem Bruder ein, der Mutter nichts über den Alkoholkonsum zu erzählen. Während die Mutter und ihr Partner Urlaub machen, wohnen Zoey und ihr Bruder zwei Wochen lang beim Vater. Nachdem Zoey es eines Nachts nicht schafft, ihren Vater aus der gegenüberliegenden Kneipe zu holen, nimmt sie ihren Bruder und geht mit ihm zur Wohnung der Mutter, die mit ihrem Partner vorzeitig aus dem Urlaub zurückkehrt.

Jugendliche ab 12 Jahren, Erwachsene, Teilnehmende von Selbsthilfegruppen und Seminaren. Der Film dauert ca. 40 Minuten.

Der Film dient sowohl den Protagonisten als auch den Besuchern der Selbsthilfegruppen dazu, sich mit ihrer Lebensgeschichte differenziert auseinanderzusetzen und lösungsorientierte Wege für die Zukunft zu finden.

Ebenso soll der Film in den Ausbildungsreihen für die ehrenamtliche Mitarbeit in der Sucht-Selbsthilfe zur Fortbildung eingesetzt werden. Darüber hinaus soll er den ehrenamtlich Mitarbeitenden anschauliches und aussagekräftiges Arbeitsmaterial für ihr präventives Wirken in der Gesellschaft bieten, u. a. bei der Gestaltung von präventiven Veranstaltungen in Schulen und in Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen. So werden Lehr- und Erziehungskräfte auf den Unterstützungsbedarf der gesunden Familienangehörigen aufmerksam gemacht.

Produziert wurde der Film vom Medienprojekt Wuppertal, beauftragt durch das Blaue Kreuz.

Das Begleitmaterial wurde so konzipiert, dass sich sowohl eine zweistündige Projekteinheit als auch ein Projekttag durchführen lässt. Aus diesem Grund besteht das Materialheft nicht aus mehreren Sequenzen, die zwingend in dieser Reihenfolge bearbeitet werden müssen, sondern aus einzelnen Modulen, die je nach Vorwissen der Zielgruppe und Zeitkapazitäten, flexibel eingesetzt werden können. Somit können auch eigene Schwerpunkte gesetzt werden.

Ziel sollte es jedoch immer sein, dass die Lernenden sowohl einen Eindruck über das Leben in einer suchtbetroffenen Familie vermittelt bekommen als auch wissen, wo man Hilfe und Unterstützung erhält. Um möglichst vielen Zielgruppen gerecht zu werden, beinhalten einige Module methodische Varianten bzw. innerhalb einer Methode alternative Durchführungsweisen.

Herunterladen: Begleitmaterial zum Film

Zoey kann auch online (direkt hier über einen Vimeo Stream https://vimeo.com/483094111 ) geschaut werden:

 

Ansprechpartner Förderpartner

Benjamin Becker

Ansprechpartner SoMe

Svea Paukstadt

Ansprechpartner Schule

Dirk Höllerhage