Übersicht

Anders als es der Begriff Legal Highs vermuten lässt, ist der Umgang mit diesen Substanzen nicht legal. Die Bezeichnung Legal Highs ist kein Fachbegriff. Vielmehr handelt es sich um einen Szenenamen, der vermutlich aus Gründen der besseren Vermarktung von den Händlern dieser Substanzen geprägt wurde. Legal Highs werden meist als „Räuchermischungen“, „Badesalze“ oder „Reiniger“ verkauft, um den eigentlichen Zweck der Produkte - den Konsum - zu verschleiern und rechtliche Bestimmungen des Betäubungsmittelgesetzes oder des Arzneimittelgesetzes zu umgehen.
Wissen über Legal-Highs/Neue psychoaktive Stoffe
Deshalb kreieren wir Lösungen, die zeitgemäß, relevant und unkompliziert sind und mit denen Multiplikatoren Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen können.
Unsere Angebote
blu:interact
Unser interaktives Präventionsangebot für eine innovative Veranstaltung in der Suchtprävention
blu:shop
Kostenloses Fachmaterial oder Giveaways für die Jugendlichen. Passend zu jeder Veranstaltung.
Nützliches Wissen
Erste Hilfe
ohne Gewähr!
- Getarnt sind NPS häufig mit ablenkenden Produktbezeichnungen, bunten Verpackungen und irreführenden Beschreibungen, ohne dass dabei die enthaltenen psychoaktiven Substanzen in irgendeiner Form angegeben sind. Die so entstehende Verharmlosung von „Legal High“-Produkten verstärkt deren Attraktivität insbesondere für junge Menschen.
- Eine abschließende Einschätzung der Risiken und Langzeitfolgen des Konsums ist nicht möglich, da derzeit noch keine systematischen Studien hierzu vorliegen, zumal immer wieder neue synthetische Substanzen auf den Markt kommen.
Best Practice
Hier bieten wir dir eine Übersicht von externen Best Practice zum Thema Legal-Highs/Neue psychoaktive Stoffe:
Schutz
Das Gesetz zur Bekämpfung der Verbreitung neuer psychoaktiver Stoffe (Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz, NpSG)
"...§ 3 Unerlaubter Umgang mit neuen psychoaktiven Stoffen
(1) Es ist verboten, mit einem neuen psychoaktiven Stoff Handel zu treiben, ihn in den Verkehr zu bringen,
ihn herzustellen, ihn in den, aus dem oder durch den Geltungsbereich dieses Gesetzes zu verbringen, ihn zu
erwerben, ihn zu besitzen oder ihn einem anderen zu verabreichen.
..."
Infos über Legal-Highs/Neue psychoaktive Stoffe für Jugendliche
Content aus dem Web:
blu:base steht für verifizierten Content aus dem Web. Aus der Lebenswelt der Jugendlichen, fachlich einsortiert und geprüft.
24/7 Hilfe:
Als generatives System kann der Chatbot auch mit kritischen Themen konfrontiert werden. Deshalb verfügt er über ein Filtersystem, das Begriffsfelder wie „Suizid“, „Selbstverletzung“, „Missbrauch“ oder „akuter Konsum“ in einem Stufenmodell erkennt.Er macht transparent, dass er kein therapeutischer Dienst ist und verweist bei akuter Gefahr auf Notrufnummern und den Krisenchat.
Digitale Hilfe:
Oft wünscht der/die Jugendliche anonyme Hilfe. Hierfür bieten wir einen breiten Katalog an digitalen Hilfsangeboten.
Für den Notfall
Bundesweite Sucht- und Drogen-Hotline
kostenpflichtig. 0,20 € pro Anruf aus dem Festnetz und aus dem Mobilfunknetz. Dieser Dienst wird unterstützt von NEXT ID.
DigiSucht
Onlineberatung zu allen Fragen rund um die Themen Drogen, Sucht, Substanzkonsum, Glücksspielen und Medienkonsum. Freundlich. Professionell. Anonym. Und kostenfrei!
Krisenchat
Ist ein Angebot, dass jungen Menschen seit 2020 ermöglicht, sich 24/7 Ersthilfe per Chat zu holen.
Niedrigschwellig, kostenlos und professionell.
